Das Kunstlicht als Gartenbeleuchtung soll keinesfalls das Sonnenlicht ersetzen. Vielmehr können Sie mehrere Lichtquellen gezielt einsetzen. Eine Flutlichtanlage schafft nur harte Kontraste und schliesst mit einer harten schwarzen Wand ab. Mit dem Kunstlicht können bestimmte Bereich betont oder unterdrückt werden. Die Kulisse wird zur Bühne. Wenn das Licht am rauhen Naturstein entlang streift, wird deren Struktur erst wirklich erkennbar. Unterschiedliche Lichtleistungen in unterschiedlicher Dinstanz zum Betrachter erzeugen Raumtiefe. Das Streulicht reicht immer aus, um den Garten durchqueren zu können. Dabei sollte der Betrachter nie geblendet werden.
Der knorrige Wuchs dieser Robinie wird erst durch das indirekte Licht wahrnehmbar. Wenn Schnee oder Reif dazukommen, entsteht ein besonderer Winterzauber.
harte Kontraste
Die feinen Gräser kommen im dunklen Hintergrund voll zur Geltung. Das Sonnenlicht überflutet das ganze mit einer Lichtquelle. Die Pflanzen in der Beleuchtung werden zu Solisten.
feines hervorheben
Nicht der ganze Gartenraum soll erkennbar werden, sondern nur deren Hauptstrukturen. Vom geschützten Bereich kann der restliche Gartenraum als Bühne betrachtet werden.
Garten - Bühne
Der Fels verliert seine harten Konturen. Feinste Unterschiede werden erkennbar. Der Samenstand des Grases übernimmt die Tänzerrolle in diesem Theater.
Gegensätze vereint
Die Granitmauer mit Glimmer im Stein bilden die Lichtspiegel für das notwendige Streulicht. Der aufgehellte Baum verhindert ein drückendes,unbekanntes und dunkles Ungetüm.
Raumtiefe - Streulicht